Jetzt hat mein Leben eine neue Zielrichtung! Ich ging immer davon aus, dass ich (von Beruf Tanzlehrerin) das Beste gebe, wenn ich Menschen überzeugen kann.

Ich hatte keine andere Wahl als sie zu überzeugen, …

…denn ich war in dem Glauben, dass das, was ich auf dem Plan habe, auch das Beste für meine Teilnehmer ist. Da aber nur ich meinen Plan kannte, musste ich ihnen erklären, wohin sie sich entwickeln sollen, und sie bestmöglich davon zu überzeugen. Das war anstrengend, ich war ständig unter Druck, war erklär-müde und fühlte mich energielos.

Die Entstehung der neuen Zielrichtung.

Jetzt gehe ich davon aus, dass ich das Beste gebe, wenn ich ein gutes Vorbild bin. Wenn ich in meinem Umfeld jedem Menschen die Wahl gebe, selbst Optionen zu finden, und zu entscheiden, was für sie richtig ist. Das lässt sich an dessen Begeisterung und am guten Gefühl messen. Jetzt gebe ich mein Bestes, indem ich Menschen dabei unterstütze, das zu erspüren, was für sie das Beste ist. 
Das das sogar in einem lehrenden System geht, davon bin ich fest überzeugt. Das System ist der wichtigste Faktor, um die Freiheit des Wählens als angenehm zu empfinden. Es ist der Fallschirm, auf das sich Vertrauen in die äußere Welt und in die großartigen Möglichkeiten, die es zu entdecken gibt, aufbaut.

Dem Energieräuber die Energie rauben.

Der erste Schritt zu dieser neuen Zielrichtung ist schon vor vielen Jahren teil meiner Unterrichtsroutine geworden. Das Präsentieren von zwei Wahlmöglichkeiten, die Möglichkeit geben beide auszuprobieren, und dann zu entscheiden welche besser gefällt. Es hat die Eigendynamik, die Entscheidungsfreude, das Erfolgserlebnis und die Freude an Aktivität bei allen verstärkt. Das war der Same meiner Routinen, zuerst den Wahlmöglichkeiten und dann der eigenen Kreativität immer mehr Raum zu geben.

Was ist eigentlich das Beste für mich?

Ich möchte für mich, meine Learnings selbst auswählen dürfen. Ich möchte mich von meinen Vorbildern begeistern lassen, und es dann so tun, wie es sich für mich gut anfühlt. Das Ende des kraftlosen Imitierens. Ich möchte meine eigenen Fehler machen dürfen, wenn ich es nicht anders lernen kann. Denn jeder Fehler ist dann der mutige und zuversichtliche Versuch etwas Richtig zu machen und ist eine wichtige Stufe auf meinem Erfahrungsweg.

Wie sieht meine Welt JETZT aus?

Nach überwiegender Erfahrung im „kontrollierenden“ System, hat sich ein starkes Gefühl dazugesellt – meine Lebensfreude. Ich lerne jeden Tag dazu. Ich darf mit meiner ganzen Kraft meine Inspiration auf Weltreise schicken, das Wissen aufsaugen, das mich begeistert, und mir Vorbilder anschauen, die schon das leben, was ich gerne erleben möchte.
Brauchst du jemanden, der dich überzeugt, brauchst du jemanden, der meint sein Weg ist der einzig Richtige? (.. ich nicht)
Kann jemand anderes wirklich wissen, was für dich das Richtige ist, wenn es um deine Beziehungen, deinen Sport, deine Hobbys und um deine Selbstfürsorge etc., geht? (… glaube ich nicht mehr)

Mein Ziel ist es jetzt, …

Menschen mutiger zu machen und ihre Erfahrungen selbst machen zu wollen. In diesem Fall ist Wollen der wunderbare Ausdruck von Energie-haben. Zu diesem Ziel gehört auch, das Wissen zu vermitteln, wie „VERARBEITEN“ von Erfahrungen funktioniert.

Hat schonmal jemand ein Glücks-Buch gesehen, in dem das „Vermeiden von Fehlern“ als erfolgreiches Modell für ein glückliches Leben angepriesen wird? Ich nicht.
Stattdessen habe ich eine vielzahl Bücher, Studien und Vorträge gelesen und gehört, die mir unzählige Methoden, Praktiken und wissenschaftliche Forschungen vorlegten, um mir Mut zu machen, meine Lebensfreude in mir zu suchen. Die mir erklären, dass „das Vermeiden von Fehlern“ ein Modell ist, das mich ständig wegzieht von meiner inneren Stärke, weil es meine Aufmerksamkeit immer von mir wegzieht.

Es ist mein Wunsch, dass ich dabei sein darf, wenn Vertrauen entsteht.

Vertrauen entsteht da, wo Menschen mutig sind.

Es kannüberall dort entstehen, wenn wir ein Risiko eingehen – zum Beispiel – uns zu blamieren, verletzt zu werden, an einem Vorhaben zu scheitern etc. …

Vertrauen gibt es nicht geschenkt. Vertrauen aufbauen ist eine Übung die jeder lernen kann, der das Bedürfnis nach mehr Energie, mehr Zufriedenheit verwirklichen möchte.

Ich bin so dankbar für die Zeit der Inspiration und der Erkenntnisse, die ich seit 1 1/2 Jahren erleben darf und freue mich das was da noch kommt, darauf mit meiner neuen Zielrichtung leben zu lernen.

Ich freue mich darauf, etwas über deine Zielrichtung zu erfahren …. Was bewegt dich?

Move on & dance into YOUR life,

Fiona